Das erster Rennen der Saison 2010/2011 stand am gestrigen Sonntag an.
Normalerweise wollten wir eigentlich in die Schweiz an den Flumserberg fahren, dieses Vorhaben viel aber dann leider dem schlechten Wetter zum Opfer. So entschieden wir uns dann nach Schwaz zu fahren. 740 Hm im Aufstieg und 200 Hm in der Abfahrt galt es zu bezwingen. Pünktlich um 12 Uhr viel der Startschuss. Bei absoluten Skisportverhältnissen lagen Sekt oder Selters dicht nebeneinander. Die Schlüsselstelle lag nach dem 1. Anstieg. Einer Skiabfahrt folgte ein Auffellen mit einer kurzen Fellabfahrt und dann ging es in den unpräparierten Steilhang. Die steile Spur zwang so manches Fell in die Knie und somit vom Ski.
Nach dem Steilhang gings dann wieder auf die Piste und über 3 kurze Hänge ins Ziel. Vom Start weg konnte ich mich zusammen mit dem Tiroler Dynafit Teamkollegen Martin Bader vom Hauptfeld ein wenig absetzen. Beim ersten Fellwechsel hatte er dann einen Vorsprung von ca. 20 Meter. Kurzer Fellwechsel und ab in die Abfahrt, dann wieder Auffellen und weiter in die Fellabfahrt und in den zweiten Anstieg, bzw. Steilhang. Dort konnte ich Anfangs wieder zu ihm auflaufen, allerdings war es eine Rutschpartie und jeder rutschte mit den Fellen immer wieder zurück. Leider gehörte ich auch zu denjenigen, deren Felle in die Knie gezwungen wurden. Kurz vor Ende des Hanges hatte ich auf einmal leider nur noch ein Fell am Ski und somit war Ende der Veranstaltung. Ich versuchte dann wieder das Fell zum kleben zu bringen, was mich aber ungefähr 4-5 min. gekostet hat. Wieder auf den Ski versuchte ich dann noch mein Bestmögliches, konnte noch ein paar Teilnehmer überholen. Nach vorne allerdings reichte es nicht mehr. So kam ich dann verärgert mit über 4 min. Rückstand ins Ziel.
Ärgerlich, da sicher eine gute Platzierung möglich gewesen wäre, aber so ist es halt. Das einzig positive ist, dass die Form einigermaßen passt und ich mit einem guten Gefühl in die nächsten Wettkämpfe gehen kann.
Nächster Termin ist am Samstag 18.12 in Seefeld beim Rosshüttenaufstieg.
Dann hoffentlich ohne Dilemma :)
So sollte es sein, wenn sich die Skibergsteiger treffen: Das verschneite Sudelfeldgebiet bot den idealen Rahmen, als sich die DAV Nationalmannschaft Skibergsteigen am zweiten Adventswochenende zum Jahrestreffen versammelte. Auf der Tagesordnung stand neben allerhand Infos aus dem nationalen und internationalen Verbandsgeschehen vor allem auch der Rennkalender und die Bestückung der Wettkämpfe für die kommende Saison. Außerdem wurde auch noch der ehemalige Jugendnationaltrainer Schorsch Nickaes mit einem Präsentkorb von seinen ehemaligen Schützlingen verabschiedet – Nickaes wird dem Kader aber weiterhin als Ansprechpartner auf Seiten des Hauptsponsors Dynafit erhalten bleiben. Der neue Bundesjugendtrainer Johann Rampl wurde nun auch offiziell ins Amt eingeführt – er hatte bereits seit Oktober die Trainingsgeschäfte übernommen. Neben Kaderaussteiger Martin Echtler (Peiting) werden sich nun auch Kathrin Hoff (München-Oberland), Barbara Abler (Bad Reichenhall) und Jonas Schlachter (Weiler) verstärkt der Schule, dem Studium und dem Privatleben widmen. Auf dem einen oder anderen nationalen Rennen wird man die vier in der kommenden Saison aber auf jeden Fall sehen – ihre private Situation lässt aktuell jedoch keine internationalen Trainingsumfänge zu. So besteht der Kader 2011 aus Toni Steurer (Oberstaufen), Alexander Schuster (Trostberg), Andreas Strobel (Selb), Konrad Lex (Gangkofen), Josef Rottmoser (Rosenheim), Philipp Reiter (Bad Reichenhall) und Toni Palzer (Berchtesgaden).
Die anwesenden Vertreter der Poolpartner versorgten die DAV-Kaderläufer anschließend mit neuem Material und holten sich ausgiebig Feedback über den Praxiseinsatz ihrer Produkte. Für die kommende Saison haben zwei weitere Firmen den Sponsoringpool der DAV Nationalmannschaft Skibergsteigen verstärkt. Neu mit im Boot sind nun der schwedische Leuchtenspezialist Silva und der italienische Ski- und Sportbrillenhersteller Salice. Durch das Engagement der Poopartner werden die Kadermitglieder auch in der kommenden Saison wieder optimal ausgerüstet bei den internationalen Rennen am Start stehen. Frisch ausgerüstet ging es dann schließlich noch mit den verbliebenen Vertretern der Poolpartnern auf eine kleine Skitour im Sudelfeldgebiet.
Von 29.10 - 07.11. waren wir mit der Mannschaft in Mayerhofen/Zillertal um uns gemeinsam auf die kommende Saison vorzubereiten. Im Vordergrund stand natürlich das Training auf Schnee am Hintertuxer Gletscher. Doch wir trainierten nicht nur mit Ski, sondern schnürten auch des öfteren unsere Laufschuhe oder schnallten uns die Skiroller an die Füße ! Unser neuer Bundestrainer hatte ein strenges Programm für die Woche zusammengestellt, unsere Bedürfnisse beschränkten sich meist nur auf Essen und Schlaf :) . Doch es machte sehr viel Spaß auch wenn es anstrengend war.
Nach der Grundausbildung im Mai, ging die Vorbereitung für den Winter 2010/11 wieder los. Das bedeutet viele viele Stunden mit Laufen, Radfahren und Krafttraining zu verbringen ! Es machte von Anfang an sehr viel Spaß und lief auch richtig gut ! Ende August startete ich dann beim Rupertusthermenlauf in Bad Reichenhall und konnte meine persönliche Bestzeit auf die Halbmarathondistanz um einiges verbessern ( 1h 18 min 28 sec ). Mit so einer Steigerung hätte ich nicht gerechnet. Darauf gings wieder vollmotivert mit dem Training weiter. Nächster Event war dann der Hochfellnberglauf. Im Training sehr oft erklommen, kannte ich die Strecke in und auswendig. Das Wetter spielte einigermaßen mit und so konnte ich wieder eine super Zeit hinlegen ( 51 min 8 sec).
Das erste Oktoberwochenende trainierten wir dann mit Kader und Stützpunkt auf und rundum Kühroint. Anschließend standen auch schon die ersten Trainingseinheiten auf dem Gletscher auf dem Programm.
So das war jetzt ein Überblick über den Sommer im Kleinformat !
Ein kleiner Ausblick: Kommenden Freitag (29.10) gehts dann mit dem Kader und Stützpunkt BGL für 10 Tage ins Zillertal ins Trainingslager. Die Freude ist schon groß !
Die 3. Station des DAV Skitourencups und gleichzeitig DM Team war diesmal die Hochgrat Skiralley. Im Team-Rennen starten dei Rennläufer in 2er-Teams, was die eigentliche Königsdisziplin des Skitourenrennsports ist. Denn bei dieser Art von Rennen müssen die beiden Teampartner perfekt harmonieren und wenn möglich gleich stark sein. Mein Teampartner war Jörg Woitek.
Nun zum Rennen: Als wir uns alle im Startbereich aufreihten wurde uns klar, dass es nicht leicht, eher unmöglich werden würde ganz nach Vorne zu laufen.
Die Favoriten des Tages hießen Sepp Rottmoser-Toni Palzer, Martin Bader- Jörg Randl und Martin Echtler-Konrad Lex. Wir konzentrierten uns eher auf die Teams Franz Grassl- Stefan Klinger und Wolfgang Palzer- Philipp Reiter.
Vom Start weg ging gleich mal richtig die Post ab und 6 Teams incl. uns konnte sich vom Rest absetzten. Die drei Favoriten vorne Weg. An der Spitze war es ein ständiger Positionskampf, was sich den gesamten ersten Anstieg fortsetzte. Wir reihten uns hinter Stefan Klinger und Franz Grassl ein. Zwischendurch hatten wir mal einen Rückstand von etwa 150 m, was wir aber bis zum ersten Wechsel auf etwa 50m reduzieren konnten. Nach der Abfahrt war dann leider nichts mehr von den Beiden zu sehen. Der geschätzte Rückstand etwa bei 1 min 30s bis 2 min. Philipp Reiter und Wolfgang Palzer waren auch nicht so weit hinter uns, ca. 40 sec.. So durften wir auf keinen Fall langsamer werden.
Nachdem ich im ersten Anstieg eher Probleme hatte dem Tempo zu folgen, bekam ich einen Energieschub und Jörg konnte folgen. Innerhalb von 500 hm, die aber ziemlich flach waren, konnten wir den Rückstand bis auf 10 Sekunden verkürzen. Jedoch bekamen wir in der Abfahrt wieder ein bisschen was drauf gepackt, so dass uns im dritten Anstieg klar wurde, dass dies nix mehr wird mit dem Einholen. So brachten wir unseren 5. Platz in der Tageswertung, den 4. bei der DM ungefährdet ins Ziel.
Gewonnen hat Rottmoser/ Palzer vor Bader/Randl und Echtler/Lex.
Es war eine sehr schöne Veranstaltung und wir dürfen sehr zufrieden sein.
Jörg und ich fahren nächsten Freitag zusammen zu den CISM Winter World Games ins Aostatal, wo dann am Sonntag ein Wettkampf für uns auf dem Programm steht.
Wie gewohnt standen heute alle um 7 Uhr früh zum Frühstück auf, denn um 10 Uhr viel der Startschuss zur Jugendstaffel. Unsere Crew ( Seppi, Toni und Babara ) ging mit Medaillenchance in den Tag. Bei Sonnenschein wurden zuerst die Mädchen in das Rennen geschickt. Babara Abler lieferte ein super Rennen ab, doch leider hatte sie beim zweiten Anstieg Probleme mit dem Fell. So übergab sie als 5. an Seppi. Seppi Rottmoser klagt seit dem Vertical Race über leichte Atemprobleme,… konnte aber trotzdem noch einen Platz gut machen und mit 4. besten Laufzeit bei den Jugendlichen war er gut dabei. Toni Palzer brachte den 4. Platz sicher ins Ziel. Leider war auch mit der 3. Besten Zeit nach vorne nichts mehr möglich.
Bei den Herren ging es ein bisschen ruhiger in den Tag, sie mussten erst um 13 Uhr starten. Also war Ausschlafen und ein gemütliches Frühstück angesagt. Die Reihenfolge der Starter lautete: Alex Schuster, Andi Strobel, Konrad Lex und Martin Echtler. Das Tempo bei den Herren war vom Start weg mörderisch. Alex konnte sich beim Start noch gut behaupten, musste jedoch anschließend dem hohen Tempo Tribut zahlen. Alex übergab als 10. Andi. Er lieferte mit 3 harten Rennen in den Beinen ein top Rennen und übergab wiederum wieder als 10. an Konrad Lex. Auch er blieb auf der 10. Position. Martin Echtler konnte im ersten Anstieg dann noch am Polen vorbeiziehen und brachte das deutsche Team auf Rang 9 nach vorne. Diesen Platz konnte er bis zum Schluss halten. Ob sich wir uns über den Platz nun freuen können oder nicht,.. nja mehr war heute halt einfach nicht drin.
Gewonnen hat die Staffel, Italien vor der Schweiz und Frankreich…
Hauptsache wir sind auch im letzten Rennen alle gesund und munter wieder ins Ziel gekommen und können jetzt noch an der Abschlussfeier teilnehmen und unser Medaillen der Jugendlichen gebührend feiern.
Morgen früh reisen wir dann ab und dann geht es wieder nach Hause ins schöne Bayern, wo es ( wir sind uns Alle einig) wirklich schöner ist.
Im Großen und Ganzen war es eine lustige, erfolgreiche Woche mit sportlich schönen Veranstaltungen, welche perfekt organisiert waren. Ein großes Lob auch an unsere Betreuer, welche einen guten Job gemacht haben. Danke !!
Nachdem ich beim heutigen Teamrennen nicht selbst am Start war, hat Andi Strobel seine Erlebnisse zusammengeschrieben....
Schneefall, Wind, sau kalt … na, das Fängt ja gut an! Eigentlich war für heute Traumwetter vorhergesagt. Aber wenigstens hatten wir in den Abfahrten guten Pulverschnee und bergauf ist es uns sehr schnell warm geworden, da das Tempo, obwohl uns ein langes Rennen bevorstand, wieder ziemlich hoch war. Außerdem hatten ja doch einige andere Athleten auch das komplette Wettkampfprogramm bisher absolviert und das, muss ich sagen, ist schon heftig. Am ersten Berg befanden wir uns schon gut unter den besten 20 Teams und das gab uns Hoffnung für den Rest des Rennens. Der zweite Anstieg war extrem lang und hart, was für uns. Dort haben wir uns noch ein paar Teams geholt, allerdings habe ich da schon gespürt, dass ich wohl am letzten Hügel schwer für die letzten Tage büßen werde. So war es dann auch. Der Anstieg wollte überhaupt nicht mehr aufhören, obwohl er ja nicht mehr so lang war. Nur gut, dass sich die Anderen auch bereits abgeschossen hatten, also machten wir sogar noch zwei Plätze gut, verloren aber einen davon wieder auf der letzten Abfahrt ins Ziel. Ich bin jetzt jedenfalls so richtig bedient und hoffe, dass ich morgen in der Staffel überhaupt noch vom Fleck komme. Aber meine Mannschaftskollegen machen noch einen relativ frischen Eindruck, also wird’s scho werden. Konrad war heute am Ende so stark, dass er das morgen bestimmt auch noch ist. Der Martl konnte sich heute auch einigermaßen schonen, da er mit unserem Ersatzmann Schorsch Nickaes, eigentlich ja der Jugendtrainer, aber ehemaliges Mitglied der Nationalmannschaft, nicht ganz so schnell wie gewohnt unterwegs war. Unser Alex hat seinen Infekt auch wieder auskurieren können und wird morgen unser Startläufer sein. Und ich bin es ja von den vielen Etappenrennen mit dem Radl gewohnt, dass ich immer wieder alles gebe, obwohl eigentlich gar nix mehr da ist.
Am heutigen Tag fand das Single Race der Senioren statt. Wie bereits am Vortag vermutet erwachten wir im Tal bei Regen, oben schneite es. Der Start wurde somit verschoben. Vor Ort bekamen wir dann den genauen Streckenverlauf mitgeteilt, eine echt schöne Strecke. Schon vor dem Start hörte es auf zu schneien, und die Sicht war nicht schlecht. Das deutsche Team bestand heute nur aus drei Startern, da ich leider wegen Fieber und Gliederschmerzen wieder enttäuscht im Bett verschwand. Der erste Teil führte über eine Piste und die deutschen Herren waren vom Start weg gut dabei. Andi Strobel konnte im ersten Anstieg sogar mit dem stark laufendem österreichischen Meister Alex Fasser mithalten. Gefolgt von Konrad Lex und Martin Echtler. Jedoch änderte sich die Reichenfolge der Herren bis zum Zieleinlauf. Konrad Lex erreichte als 28., Martin Echtler als 37. und Andi Strobel als 39. das Ziel.
Gold holte Florent Troillet ( CH), Silber ging an den Spanier Kilian Jornet ( ESP) und Bronze an Didier Blanc ( FRA). Der dritte Platz war hart umkämpft, der Südtiroler Manfred Reichegger stürzte im Zielsprint und musste sich zum zweiten Mal mit der Blechmedaille zufriedengeben.
Bei dem Damen gewann Laetitia Roux, vor Roberta Pedranzini und Francesca Martinelli. Eine Sensation gab es bei den Frauen, Michaela Essl holte Gold in der Espoir Klasse, nachdem die Favoritin Mireia Miro ( ESP) ausschied. Gratulation !
Morgen findet das Single Race der Jugend statt, mit deutschen Medaillenchance,… vorallem Anton Palzer und Seppi Rottmoser sind heiße Kandidaten für Edelmetall.
Den heutigen Ruhetag nutzten die Herren um die Singlestrecke für morgigen Tag zu besichtigen. Das Wetter präsentierte sich von der Schokoladenseite und es war eine richtig schöne Skitour. Die Strecke befand sich in einem eher harten Zustand, welche technisch im Wettkampf den Athleten alles abverlangt. Für heute Nacht und morgen sind allerdings kräftige Schneefälle angekündigt, mal schaun ob die Originalstrecke überhaupt möglich ist.
Abends fand noch die Siegerehrung für das Vertical Race statt, welch ein schöner Anblick. 2 deutsche Athleten auf dem Podium J
Dann lassen wir uns alle überraschen was uns morgen früh erwartet…
Deutschland ist Weltmeister,.. nja eher Toni Palzer aber das ganze Team freut sich mit. Zusätzlich hat Seppi Rottmoser bei den Junioren noch Bronze geholt. Nun zum Rennen selbst. Das Wetter präsentierte sich von der besten Seite, leichte Bewölkung und zwischendurch Sonne. Die Cadeten starteten um 10.15 Uhr, gleich vom Start weg führte Toni das Feld an und konnte den Vorsprung bis ins Ziel ausbauen. Die Junioren starteten eine viertel Stunde später. Beim Start, wie gewohnt, schoss unser Sprinter Seppi unaufhaltbar vorne weg. Nach ca. 300 m kamen die Verfolger aber zurück und überholten ihn. Zwischendurch viel er dann auf Platz 10 zurück, konnte seine Kräfte aber nochmals Bündeln und sprintete auf einen 3. Platz. Philipp Reiter belegte Range 11 und Jonas Schlachter Rang 19.
Bei den Herren der Schöpfung ging es dann um 11.30 Uhr zur Sache. Gleich vorne weg, es lief gemischt. Der Sieg ging an Kilian Jornet ( ESP), zweiter wurde Dennis Brunod (ITA) vor Florent Perrier ( FRA). Andi Strobel erwischte heute einen bomben Tag und kämpfte um einen Top 20 Platz, am Ende wurde er 23. Mit einem Rückstand von nicht ganz 5 min. Respekt , tolle Leistung. Martin Echtler hatte anfangs Startschwierigkeiten und packte dann von hinten an. Zum Schluss schaute ein 35. Rang raus. Bei Konrad Lex lief es leider gar nicht und er stieg aus dem Renne aus. Bei mir lief es auch nicht perfekt, hatte ziemlich mit der Höhe zu kämpfen und brach zum Schluss ganz schön ein. So verlor ich auf die letzten Meter noch 3 Plätze bei den Espoirs und kam als 16. ins Ziel. Ich konnte einfach kein Korn mehr zusetzten.
Heute findet noch die offizielle Eröffnungsfeier statt, mit dem Einmarsch der Nationen. Die Siegerehrung wurde auf Dienstag verschoben. Am Mittwoch geht es dann mit dem Single Race der Herren weiter. Die Jugend geht am Donnerstag wieder an den Start.
Nachdem es über Nacht zu regnen aufgehört hat starteten wir nach einem ausgiebigem Frühstück bei bewölktem Himmel zur Streckenbesichtigung. So fuhren wir nach Soldeu, wo morgen das Vertical Race stattfindet. Beim Mittagessen erfuhren wir, dass wir anscheinend die einzige Nation sind die in Andorra la Vella untergebracht ist, was für uns den logistischen Aufwand nicht wirklich erleichtert. Jeden Tag 2x 40 min. Autofahrt, inkl. Mittagessen in Soldeu. Auch die ganze Veranstaltung findet dort statt, so bekommen wir von dem Ganzen leider nicht so viel mit und der Kontakt zu anderen Nationen ist eher gering. Eigentlich schade. Vielleicht klappts ja noch ,dass wir nach Soldeu umziehen.
Nun zur Strecke, sie ist ziemlich flach und führt über einer Piste, für die Junioren 490 Hm auf 4 km und für die Herren 880 Hm auf 6 km. Die Schneelage ist nicht perfekt aber ausreichend. Leider hat es die letzten Tage bis in die Gipfellagen ( 2700 m ) geregnet. Temperaturen bewegen sich so um die 5°C und ein bisschen Sonne zwischen den Wolken. Dann lassen wir uns mal überraschen, was der morgige Tag bringen mag. Unser Toni gilt morgen ja als einer der Topfavoriten für den WM- Titel bei den Cadeten, Jonas und Philipp sind noch leicht erkältet aber auf dem Weg zur Besserung, auch Seppi klagt über leichte Halsschmerzen, ist aber dennoch motiviert und ist gewiss ein Kandidat für die vorderen Plätze. Bei den Herren werden die Ansprüche und Wünsche eher etwas tiefer geschraubt. Mit einer Platzierung unter den Top 20 wäre sicher jeder zufrieden. Alles sind Top motiviert und freuen sich morgen auf einen schönen Wettkampftag.
Morgen um die Zeit werden wir mehr wissen J
Ola ! Nachdem bei uns zu Hause schon heute früh frühlingshafte Temperaturen und schönes Wetter vorherrschte verließen wir schweren Herzens unsere Heimat. Bei der Anfahrt zum Flughafen waren wir uns einig, wir würden lieber eine schöne Skitour machen als den ganzen Tag im Flieger und Auto zu verbringen, aber es hilft ja nix. Vom Münchner Flughafen ging es dann via Flieger nach Barcelona, von dort mit Mietwägen nach Andorra. Eigentlich ist die Anreise ohne größere Komplikationen verlaufen und wir sind alle heil angekommen. Nun residieren wir in einem wunderschönen Hotel in Andorra la Vella. Das Wetter könnte schöner sein, wird es bestimmt auch noch. Mal schaun ob die Andorrianer auch so auftischen wie die Sizilianer,.. wobei dies fast nicht mehr zu toppen ist. Die Stimmung im Team ist ausgezeichnet und wir freuen uns auf die WM und die bevorstehenden Wettkämpfe. Morgen werden wir uns mal orientieren und die Strecke für das Vertical Race besichtigen. Schöne Grüße
Am frühen Morgen schwante uns beim Aufstehen nichts Gutes. Sogar auf 750 Höhenmetern in Nicolosi blies der Wind ganz fürchterlich. Bei der Auffahrt auf den Vulkan zum Startpunkt auf 1900 Metern
wurde schon klar, dass das nicht so wie geplant funktionieren würde. Nebel bis auf 2.000 Meter herunter, extremer Wind, dass es sogar den Bus versetzte auf der Straße. Oben angekommen wurde uns
bestätigt, dass der Start von 9:15 auf 10:30 verschoben wurde. Nach einem Kaffe in der Cafeteria in der Seilbahn-Talstation wurde wieder verschoben…..und dann wieder….
Letztlich zeigte sich aber, dass die Sizilianer Ihren Vulkan ziemlich gut kennen – denn wie bestellt riss der Nebel um 11:00 Uhr auf, und pünktlich zum Start um 11:15 herrschte strahlender
Sonnenschein. Leider musste jedoch die Strecke nochmals verändert werden: aus den geplanten mehrfachen Anstiegen und Abfahrten wurden 2 Runden mit jeweils 3 Anstiegen und Abfahrten, allesamt
recht kurz.
Gleich der erste Anstieg ging ziemlich flott weg, konnta aber ganz gut mithalten.
Beim ersten Wechsel war ich knapp hinter Teamkollege Andreas Strobel, in der ersten Abfahrt und dem zweiten Anstieg konnte ich den Abstand ein bisschen verkürzen. Doch dann passierte es, in der zweiten Abfahrt, kurz vor der Wechselzone, machte ich einen Abflug von der Rennstrecke. Anschließend musste ich das Rennen leider abbrechen, aber Gott sei dank ist nichts schlimmes passiert. Andreas Strobel lieferte ein starkes Rennen und kam als 30. ins Ziel, Gastläuferin Anna Mühlhuber als 12.bei den Damen.
Im Großen und Ganzen war es eine perfekt organisierte Veranstaltung.
Die Gastfreundschaft der Sizilianer war immens, da können wir uns eine Scheibe abschneiden. Mit einem Feuerwerk und einem gemütlichen Abendessen ließen wir das Weltcupwochenende ausklingen.
Jetzt geht der Blick wieder nach vorne in Richtung Andorra,
mit voller Motivation geht es am Samstag dann in das Land in den Pyrenäen.
Gruß Alex
Die Anreise nach Sizilien hat sich gezogen. Um 21 Uhr kamen wir an unserem Zielort an. Nach der ersten Nacht in Nicolosi haben wir uns heute aufgemacht um die Strecke am Etna zu besichtigen. Die Strecke ist technisch einfach und es herschen frühlingshafte Bedingungen. Nur der starke Wind macht uns etwas Sorgen. Die Leute bemühen sich sehr und die Organisation ist sehr gut. Man könnte es eher als kulinarische Reise betrachten. Die Teller sind reichlich gefüllt und kaum ist man mit Essen fertig, ist es schon wieder soweit :)
Jetzt bereiten wir noch die restlichen Sachen für den Start morgen vor und dann geht es.... natürlich.....zum Essen.
So dann hoffen wir dass morgen alles glatt geht.
Bis zum nächsten Mal.
Gruß Alex
So nun ist es soweit und der nächste Weltcup steht vor der Tür.
Morgen früh gehts mit dem Flieger nach Catania auf Sizilien.
Das deutsche Team besteht aus 4 Leuten, Andreas Strobel, Gastläuferin Anna Mühlhuber, Betreuer Martin Dufter von Riap Sport und ich.
Am Freitag steht dann die Streckenbesichtigung auf dem Plan, mal schaun ob in Sizilien überhaupt Schnee gibt ?? Sizilien ist ja nicht gerade als Wintersportmekka bekannt. Da aber der Vulkan oder Berg ca. 3300 Meter über dem Meer liegt stehen die Chancen nicht schlecht :)
Hab schonmal ein Bild gefunden, das sehr vielversprechend aussieht.
Okay,..weitere Details mit Bildern folgen dann am Freitag.
Gruß Alex
Mit dem 6. Platz bei der DM war ich sehr zufrieden.
Nach der kleinen Erkältung vergangene Woche bin ich endlich wieder fit.
Ausführlicher Bericht: www.astc.at oder www.alpenverein.de